Aktuelle Unternehmensnachrichten über Jenseits poröser Absorber: Die Entwicklung der MPP-Technologie (Micro-Perforated Panel).

June 5, 2026

Jenseits poröser Absorber: Die Entwicklung der MPP-Technologie (Micro-Perforated Panel).

In der traditionellen Architekturakustik sind poröse Materialien wie Glasfaser oder Mineralwolle der Industriestandard für die Schallabsorption. Doch in Umgebungen, in denen Hygiene, Haltbarkeit und faserfreie Luftqualität nicht verhandelbar sind – etwa in Gesundheitseinrichtungen, Reinräumen und hochwertiger nachhaltiger Architektur –, versagen herkömmliche Lösungen oft.

Hier kommt die MPP-Technologie (Micro-Perforated Panel) ins Spiel: eine hochentwickelte akustische technische Lösung, die die Physik der Helmholtz-Resonanz nutzt, um eine leistungsstarke Schallabsorption zu erreichen, ohne dass eine poröse Unterlage erforderlich ist.

Die Wissenschaft der Helmholtz-Resonanz
Ein MPP besteht aus einem dünnen Blech (Metall, Kunststoff oder Holz) mit Tausenden von Öffnungen im Submillimeterbereich (typischerweise $d < 1 mm$). Wenn Schallwellen auf die Oberfläche treffen, fungiert die Luft in diesen winzigen Löchern als „akustische Masse“, während der Lufthohlraum hinter der Platte als „Feder“ fungiert.

Das resultierende Resonanzsystem wandelt akustische Energie durch viskose Reibung innerhalb der Mikroöffnungen in thermische Energie um.

Wichtige Designkennzahlen für Akustikberater:
1, einstellbare Absorption: Im Gegensatz zu porösen Breitbandabsorbern können MPPs durch Anpassen des Perforationsverhältnisses (typischerweise 1–5 %), des Lochdurchmessers und der Tiefe des hinteren Lufthohlraums präzise auf bestimmte Frequenzbänder (Hz) abgestimmt werden.
2, Faserfrei und hygienisch: Da MPPs keine sekundären porösen Materialien erfordern, eliminieren sie das Risiko des Faserverlusts und sind somit ideal für stark frequentierte öffentliche Räume und Gesundheitsumgebungen.
3, Breites NRC-Spektrum: Durch die Verwendung mehrerer Plattenschichten oder unterschiedlicher Hohlraumtiefen können Ingenieure einen hohen Rauschunterdrückungskoeffizienten (NRC) über den mittleren bis niedrigen Frequenzbereich erreichen, in dem Sprachstörungen am häufigsten auftreten.
4, Ästhetische Integration: Die MPP-Technologie kann nahtlos in transparente Materialien (wie Glas oder Acryl) oder hochwertige Metalloberflächen integriert werden und ermöglicht so eine akustische Kontrolle, die für das bloße Auge praktisch unsichtbar ist.

Bei Master Acoustic erweitern wir die Grenzen der Materialwissenschaft, um Architekten faserfreie, nicht brennbare und ästhetisch hochwertige Akustiksysteme zu bieten. Um die perfekte Klanglandschaft zu schaffen, muss man sich über „weiche“ Materialien hinaus mit der Präzision der akustischen Physik befassen.

Wie integrieren Sie faserfreie Akustiklösungen in Ihre aktuellen technischen Spezifikationen? Lasst uns in den Kommentaren Erkenntnisse austauschen.